Archiv für den Monat: März 2016

Winterliche Traumzeit auf dem Schauinsland: Die Holzskulpturen von Thomas Rees

In Freiburg ist es Frühling. Die Bäume blühen und beim Passieren der Plätze in der Innenstadt steigt die Versuchung, sich schon jetzt draußen vor einem Café an den Tisch zu setzen. Nur knapp zwanzig Minuten Autofahrt später befinden wir uns in einer anderen Jahreszeit. Der Schauinsland, der Freiburger Hausberg im Schwarzwald, ist tief verschneit. Die Skilifte sind gut gefüllt, auf den Pisten tummeln sich glückliche Wintersportler, auf dem Rodelhang ein paar hundert Meter weiter herrscht Hochbetrieb. Hält man sich an der Bergstation links, trifft man bald auf den Wanderweg zum Gipfel. Hier beginnt auch der Skulpturenpfad, der die Wanderer bis zum Schauinslandturm oben auf dem Berg begleitet. Zwei der größten und beeindruckendsten von ihnen stammen von dem Freiburger Künstler Thomas Rees.

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Vom dunklen Paradies zum Licht der Vernunft: Das mittelalterliche Klosterensemble in Maulbronn

Im Paradies ist es kalt und dunkel. An diesem Februartag sind wir fast alleine hier und gewinnen das Gefühl, in eine andere, ferne Welt einzutauchen. In dem riesigen Komplex des Klosters Maulbronn kann man sich verlieren, als bewege man sich in der Kulisse für Umberto Ecos „Der Name der Rose“, und tatsächlich wurden hier Teile der Romanverfilmung gedreht. Dem gerade verstorbenen großen Literaturwissenschaftler, Philosophen und Autor zu Ehren haben wir einmal diese Zeitreise unternommen und sogar am Ende ein paar Gedanken für die Gegenwart gewonnen. Die weitläufige Klosteranlage umfasst neben der Kirche mit Kreuzgang und Garten viele gut erhaltene Nebengebäude um einen weiten Platz und vermittelt eindrücklich die mittelalterlichen Gegebenheiten. Sie gilt als am vollständigsten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen und hat es so auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geschafft.

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